Uganda ist nach Äthiopien einer der größten Kaffeeproduzenten Afrikas und gilt als bedeutender Ursprung für Robusta-Kaffee. Diese Varietät ist in Uganda heimisch und wurde bereits im 19. Jahrhundert in den Bergregionen des Landes entdeckt. Heute wird Robusta überwiegend in Höhenlagen zwischen etwa 900 und 1.200 Metern angebaut, häufig im Schatten von Bananenstauden und anderen Schattenbäumen.
Ein Großteil des ugandischen Robusta-Kaffees wird naturbelassen aufbereitet und im Trockenverfahren verarbeitet. Einige Produzenten setzen jedoch auch auf gewaschene Aufbereitung, bei der die Kaffeekirschen fermentiert, gewaschen und anschließend sonnengetrocknet oder maschinell getrocknet werden.
Sensorisch zeigen ugandische Robustas häufig würzige und kräuterartige Noten sowie einen kräftigen Körper.
Neben Robusta spielt auch Arabica eine wichtige Rolle, insbesondere die Herkunft Uganda Bugisu. Diese Kaffees wachsen auf vulkanischen Böden und werden meist von Hand geerntet. Im Tassenprofil finden sich oft ein voller Körper, dunkle Fruchtnoten wie schwarze Johannisbeere oder Kirsche sowie schokoladige Nuancen bei vergleichsweise moderater Säure.

10 % Arabica, 90 % Robusta

Ab 60 kg in Jutesäcken (Leergewicht 1 kg)

Hauptsächlich von Oktober bis November

Hauptsächlich von November bis Februar

Handverlesen

Hauptsächlich von November bis April

Mombasa (Kenia) und Dar Es Salaam (Tansania)

3 Millionen Säcke
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