Die wichtigsten Kaffeeanbaugebiete Panamas liegen im Hochland der Provinz Chiriquí, insbesondere rund um die Orte Boquete und Volcán. Die Region ist bekannt für ihr ganzjährig mildes Klima, ihre Höhenlagen und die äußerst fruchtbaren vulkanischen Böden. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Bedingungen wird sie oft als „Tal des ewigen Frühlings“ bezeichnet — ein Umfeld, das die Entstehung besonders komplexer und charaktervoller Kaffees begünstigt.
In Panama wird ausschließlich Arabica-Kaffee angebaut, der überwiegend von Hand geerntet wird. Die Blüte erfolgt meist zwischen April und Juni, während sich die Haupternte von August bis Februar erstreckt.
Viele Farmen befinden sich in der Nähe von Süßwasserquellen, die für die Nassaufbereitung (Waschprozess) eine wichtige Rolle spielen. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen in sogenannte Beneficios (Aufbereitungsstationen) gebracht, wo sie sortiert, gewaschen und weiterverarbeitet werden.
Die wichtigsten Verschiffungshäfen sind Cristobal und Balboa, die jährlich rund 95.000 Säcke Kaffee produzieren.
Panamaischer Kaffee hat sich in den letzten Jahrzehnten stark im Specialty-Segment etabliert. Produzenten setzen zunehmend auf Qualität, Transparenz und innovative Aufbereitungsmethoden. Organisationen wie die Specialty Coffee Association of Panama tragen dazu bei, hohe Standards zu sichern und die internationale Wahrnehmung panamaischer Kaffees weiter zu stärken.

Arabica

Ab 69 kg

Von April bis Juni

Von August bis Februar

Pflücken

Von November bis August

Cristobal, Balboa

95.000 Säcke
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