Der Kaffeeanbau in Kamerun begann in den 1880er-Jahren während der deutschen Kolonialzeit. Zunächst wurden vor allem Arabica-Varietäten eingeführt, später gewann jedoch Robusta zunehmend an Bedeutung, insbesondere durch die Ausweitung des Anbaus in geeigneten Tieflandregionen.
Heute wird Kaffee in Kamerun überwiegend von Kleinbauern auf relativ kleinen Farmen angebaut. Die Produktionsstruktur ist geprägt von Flächen zwischen wenigen und rund zehn Hektar, wobei sowohl Robusta als auch Arabica kultiviert werden.
Die Regionen rund um Yaoundé bieten günstige klimatische Voraussetzungen für den Kaffeeanbau. Robusta wird häufig naturbelassen aufbereitet, während Arabica-Kaffees meist gewaschen verarbeitet werden und für ihr aromatisches Profil sowie ihre würzigen Nuancen geschätzt werden.
Nach Phasen mit stark schwankenden Weltmarktpreisen ging die Produktion zeitweise zurück. Förderprogramme wurden eingeführt, um die Produktivität zu steigern, neue Anbaumethoden zu fördern und die Modernisierung der Verarbeitung zu unterstützen.
Eine Besonderheit Kameruns ist Coffea charrieriana, eine koffeinfreie Wildkaffeeart. Sie gilt als seltene botanische Varietät und wird vor allem im wissenschaftlichen und spezialisierten Kontext diskutiert.

90 % Robusta, 10 % Arabica

Ab 60 kg

Primarstufe: Von September bis Februar
Sekundarstufe: Von März bis April

Von September bis Februar

Stripping

Von Januar bis Dezember

Douala

690.000 Säcke
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